30.1. – 2.2.2014 Besinnungs- und Gemeinschaftstage Oberkirch Marienfried - Schönstatt-Männer der Erzdiözese Freiburg

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30.1. – 2.2.2014 Besinnungs- und Gemeinschaftstage Oberkirch Marienfried

Diözesanleiter Manfred Schemel konnte Herrn Rektor Dr. Rainer Birkenmaier und 27 Männer begrüßen. Nach einer kurzen Vorstellung sprach Rektor Birkenmaier zum Thema: „Knoten meiner Welt“ – verstehen – lösen – neue knüpfen. Jeder Teilnehmer erhielt ein Bild „Maria von Knoten“ und die Jahreslosungskarte „Im Bündnis mit Dir Taborkönigin und Knotenlö-serin Herzen öffnen“. Der Referent erklärte das Bild der Knotenlöserin in der Kirche St. Peter am Perlach in Augsburg.  Der jetzige Papst Franziskus hatte  in Deutschland studiert und dieses Bild nach Argentinien mitgenommen.   Als Kardinal hat er dieses Bild in Argentinien in eine Pfarrkirche gehängt. Am 8. jeden Monats kommen Tausende Wallfahrer zu dem Bild und wollen der Gottesmutter ihre Knoten bringen. Maria hat mitgeholfen den Knoten der Sünde aufzulösen. Auf dem Bild sehen wir über Maria den Hl. Geist vom Reich Gottes umgeben und wie Maria der Schlange den Kopf zertritt. Maria löst den schrecklichen Knoten der Sünde. Im Leben der Menschen gibt es viel Böses, der Knoten wird  ein ganzes Leben lang immer fester. Das Bild der Kirche lehrt das verknotete Band der Sünde zu lösen. Durch das Ja Mariens bei der Verkündigung tritt Jesus in die Welt. Maria leitet die Menschen an, Jesus zu folgen. Den Knoten der positiven Liebe unserer Eltern sollten wir nie auflösen. Maria sagt auch zu uns immer ja. Wichtige Knoten dürfen wir nie lösen. Im Leben der Menschen gibt es auch schlechte, negative Knoten. Jeder Teilnehmer erhielt ein Stück Seil und konnte während der Besinnungstage die positiven und negativen Knoten knüpfen, lösen und neue knüpfen. Pater Kentenich meint die inneren Knoten um glauben zu können und christlich zu leben sind viel zu locker. Rektor Birkenmaier bat die Männer im Heiligtum zu danken für Alles was im Leben gelungen und gut war. Hinter dem Bild „Maria vom Knoten“ steht eine Glaubenserfahrung.

Heute erleben wir viele Menschen, die haltlos sind, weil sie in der Kindheit und Jugend an keine stabilen Bindungen erzogen wurden. Zur festen Beziehung an Gott sagt Pater Kentenich braucht der Mensch Halt an Personen, Orte, Wahrheit und Ideen. Jeder Mensch ist bei der Geburt auf Gott ausgerichtet. Durch die Eltern als Zweitursache kann das Kind zu Gott als Erstursache Beziehung aufbauen. Durch Erwählung der Eltern können Kinder durchschauen auf Gott. Durch Übertragung und Weiterleitung der Eltern geschieht feste Beziehung und Bindung an  Gott.

Beim Kreuzweg im Weinberg bei schönem Wetter am Freitag – Nachmittag beteten die Männer für Europa. Am Abend zeigte Sr. M. Elena Karle, Wallfahrtsleiterin das Glaubens-zeugnis DVD: Pater Rupert Mayer, das bei den Männern einen tiefen Eindruck hinterließ. Im Anschluss hielten die Männer bis Samstag – Morgen nächtliche Anbetung vor dem Allerheiligsten.

Beim Vortrag am Samstag – Vormittag erklärte Rektor Birkenmaier die Aufgaben der Eltern und Großeltern. Sie sollten Transparente des himmlischen Vaters sein. In ihnen soll Gottes Liebe aufleuchten. Er bat die Männer ihr Gottesbild zu überprüfen. Sie können mithelfen für eine Kultur der Väterlichkeit, damit eine Kultur der Kindlichkeit wachsen kann. Im ganzen Leben wichtig:  wir sind geliebte Kinder des himmlischen Vaters.  Neue Knoten knüpfen 1. nach erleben, 2. Ergänzungserlebnis = wenn das Kind Liebe erfährt, kann es den himmlischen Vater finden.  3. Gegensatz Erlebnis =  über meine eigenen negativen Erfahrungen nachdenken. Z.B. lesen in der Heiligen Schrift, der himmlische Vater ist anders. Heilung kann durch Bindung, Gebet zum himmlischen Vater, Sohn, hl. Geist, Gottesmutter, der Knotenlö-serin geschehen. Wie können wir neue Knoten, Bindungen schaffen?  Tiefe Verbindung zu Gott und dadurch zu Nachbarn, Kinder, Enkel Transparent des himmlischen Vaters. 2. das eigene Herz aufräumen, selbst Kind werden und ein ganzes Leben mich selbst zu erziehen. 3. Ehrfurcht und Staunen vor Gott, Respekt und Würde vor der Größe des Anderen. 4. Emporbildendes Verstehen = den Anderen groß machen, zu hören können. 5. Leben wecken und Verantwortung für dieses Leben übernehmen, Vater ist kein Macher, sondern ein  Schöpfer. 6. Vertrauen auf Gottes Hilfe, ich stehe an Gottes Stelle. 7. Demütig Kritik annehmen. Ja ich will ein besserer Vater, Großvater werden und bei mir die Fehler entdecken. Der Referent schloss mit einem Gebet von Pater Kentenich:  Binde mich Herr -  danken für gute Bindungen. Entbinde mich Herr – mach mich frei von falschen Fehlern. Verbinde mich Herr – zur familienhaften Gemeinschaft untereinander.  Im Schlussvortrag am Sonntag fasste Rektor Birkenmaier die Gedanken zur Knotenlöserin und Knotenknüpferin zusammen.  Wichtig für das weitere Leben ist die Knotenknüpferin. Wie komme ich zur Gottesmutter in Kontakt?  Durch die Reformation wurden die Zweitursachen: Sakramente, Priester, Maria, Heilige usw. in Frage gestellt. Wie könnten wir tiefer zu Maria finden?  Liebe ich Maria und habe Zugang zu Maria? Es gibt  im Leben Wachstumsstufen. 1. Ich schaue auf Maria und verehre sie als Mutter des Herrn. 2. Maria als Vorbild des Glaubens. 3. Ich lobe dich Maria. 4. Ich liebe dich Maria und möchte mit dir in Verbindung sein. Fürbitte an Maria, du bist meine Mutter und meine Helferin. 5. Du in mir und ich in dir, wachsen in der Marienliebe.
Bei der Weihefeier am Sonntag im Heiligtum erneuerten 2 Männer ihre frühere Mitgliedsweihe und 5 Männer die Mitarbeiterweihe. Nach dem Mittagessen verabschiedeten sich die Männer und freuten sich auf das Wiedersehen in einem Jahr mit Herrn Pfarrer Josef Treutlein, Würzburg bei den Besinnungs- und Gemeinschaftstagen.





 Schönstatt Männer | 03.02.2014

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