Besinnungstag am 16.März - Schönstatt-Männer der Erzdiözese Freiburg

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im Haus Bethanien                                                   
                                                                                                                                             
Es ist schon Tradition, dass sich die Männer der Regio Karlsruhe-
Kronau-Pforzheim am zweiten Fastensonntag, früher im Vinzen-    
zius Haus in Bruchsal und seit 1998 im Schönstatt-Regiozentrum
Haus Bethanien, Karlsruhe-Durlach zu einem Besinnungstag
treffen. Auch in diesem Jahr konnte der Regioleiter im „Heiligtum
der Vaterliebe“ zahlreiche Männer begrüssen. Lesen wir kurz
einige Sätze aus der Einstimmung:
Lieber Herr Pfarrer Keller, liebe Männer. Ich darf sie hier im 
Heiligtum der Vaterliebe recht herzlich begrüssen. Mit unserem
Taborlied haben wir uns eben mit dem Marienberg und unserem
Taborheiligtum in Schönstatt verbunden. Wir wollen uns heute
mit Hilfe und durch die Fürbitte unserer Taborkönigin dem
himmlischen Vater öffnen um Gnade und Kraft zuempfangen für
die Fastenzeit und für das letzte Stück unseres Pilgerweges zum
Urheiligtum am 18. Okt. 2014..Wer im Okt. die feierliche
Eröffnuung des Jubiläumsjahres persönlich oder im Fernsehen/
Internet mit erleben durfte, kann verstehen was Kardinal
Stanislaw Rylko, Präsident des Päpstl. Rates für die Laien damit
meint, wenn er sagt: „ Die Kirche setzt auf Schönstatt.....“
Ich zeige am Nachmittag ein paar Ausschnitte von den Feierlich-
keiten.    „Im Bündnis mit Dir,Taborkönigin und Knotenlö-
serin, Herzen öffnen“. Liebe Männer, öffnen wir unser Herz für
unsere Taborkönigin und legen ihr die Knoten unseres Lebens in
die Hand. Vertrauen wir ihr auch unsere Angehörigen, ja alle
Menschen in unserem Land an. Beten wir zu unserer Taborköngin
und Knotenlöserin: „Gottesmutter Maria, Deine Liebe zu uns..“
Nach dem Lied „Männer bauen auf Felsen...“ und dem Segen von 
Pfarrer Keller gingen die  Männer in den Vortragssaal..

Hier ein paar Auszüge aus dem Vortrag von Pfarrer Keller

In Einer Kirche in Augsburg steht ein Bild mit dem Namen
„Maria Knotenlöserin“ Maria wird dort mit einem Seil voller
Knoten dargestellt. Einen davon löst sie gerade auf.. Eine Kopie
dieses Bildes kam durch den Jesuitenpater Berdoglio, dem
heutigen Papst Franziskus nach Argentinien in eine Gemeinde wo
es eine ungeahnte Wirkung entfaltet hat. Schön, das Deutschland 
auch so etwas exportiert. Josef Weiger(1883-1966) schreibt dazu
ein Gedicht:
„Maria vom Knoten, wer hätt es gedacht,
zum ersten Mal heut warst du mir gebracht.
Maria vom Knoten, wer horchte nicht auf,
der Knoten sind viele, sie gehen nicht auf.
Maria vom Knoten, wie tröstlich das klingt,
es gibt eine Hand die Knoten entschlingt.
Maria vom Knoten, den Knäul hier. Schau,
ich bring ihn nicht auf, hilf, heilige Frau!
Maria vom Knoten, der Knäul bin ich,
ins Letzte verwirrt, o erbarme dich!“       
                                                                                                
Das ist doch eine gute Botschaft!!
Maria hat durch ihren Gehorsam und ihren Glauben mitgeholfen,
den Knoten der Sünde, den Eva durch ihren Ungehorsam und
Unglauben geschnürt hat,wieder aufzulösen.
Maria löst die Knoten auf ihre Weise, weiblich-mütterlich.
Geduldig ist sie daran die Knoten zu entknoten. Sie löst ihn durch 
das einfache Wort „JA“, so wie auch Jesus ihn gelöst hat.
Nachdem der eigentlich schlimme Knoten durch die Erlösung in
Jesus-Christus gelöst ist,bleiben noch viele kleine Knoten zulösen.
Auch diese können durch ein gehorsames  „JA“ gelöst werden.
„Ja“ ,vertrauen wir auf unseren himml. Vater und die Fürbittmacht
unserer Taborkönigin. Denken wir an das Lied „Breit um uns
Deinen Mantel..............wir glauben an unsere Sendung, sie bleibt
in den Stürmen stehn, wird über die Zeiten siegen.Wir werden
nicht untergehen. Wie sagte doch Petrus:“ Herr, wir haben die
ganze Nacht nichts gefangen, aber auf Dein Wort hin werde
ich die Netze auswerfen!!
Vertrauen!  Wenn wir auf eigene Kräfte schauen, sinkt jedes
Hoffen und Vertrauen; wir reichen Mutter Dir die Hände und
flehn um reiche Liebesspende, heißt es in der Morgenweihe im
Himmelwärts. Ich vertraue auf das, was die Gottesmutter tun
wird. Dabei schaue ich stets auch nach dem, was ich als Beitrag
leisten kann und weiß mich immer von ihr geführt u. Gestärkt.

Unsere Taborkönigin, unser Taborheiligtum, und dazu die
Taborhore aus dem Himmelwärts,, die wir immer wieder
meditieren sollen und die uns als Motivationhilfe dienen kann.
Msgr. Dr. Peter Wolf schreibt in seinem Buch  „Gebetsschule
Himmelwärts“ folgendes zur Taborhore, Seite 184.
„ Mach uns von Christi Geiste tief durchdrungen, schenk reichlich
uns beredte Liebeszungen, daß durch uns strahlet  Christi
Herrlichkeit gleich dir als Spiegel der Gerechtigkeit.“
Die Taborwirklichkeit soll weiter in uns wirken. Sie soll unser
Leben erfassen. Es ist die Gottesmutter, die ganz durchdrungen ist
von der Erfahrung des Herrn und uns deshalb seine Geist weiter-
vermitteln und schenken kann. Dort ereignet sich Tabor im
einzelnen und in der Gemeinschaft, wo wir uns durchdringen
lassen von Christi Geist und Liebe, so daß wir etwas von Jesus 
Herrlichkeit ausstrahlen können..................Es geht darum, Jesu
Herrlichkeit widerzustrahlen wie Maria, die gleichsam alles von
Jesus aufgefangen hat, was er ausstrahlt. Sie ist in ihrer Person
und Wirkung, ein Spiegel der Gerechtigkeit..........................!

Um 11.30 Uhr war dann die heil. Messe im Heiligtum von
Wolfgang und Helmut vorbereitet. Das Evangelium von der 
Verklärung Jesus auf dem Berg und die Predigt von Pfarrer Keller
dazu waren das Ende seines Vortrags und der Höhepunkt diese
Tages. Anschließend wurden wir wieder von der Küche verwöhnt,
Spätzle, Geschnetzeltes, Gemüse, davor eine gute Suppe und als
Nachtisch Pudding mit Ananas.
Nach einer kurzen Mittagspause zeigte Herr Girke einen Film von
der Eröffnungsfeier des Jubiläumsjahres in Schönstatt-100 Jahre
Liebesbündnis-. Die hl.Messe am 20. Okt. im Pilgerzelt mit
unserem Erzbischof und als Prediger Dr. Michael Gerber (Weih-
bischof) haben unseren Besinnungstag bereichert und abgerundet.
Nach einem guten Kaffee und einer reichen Kuchenauswahl
fuhren die Männer, gestärkt an Leib und Seele heim zu ihren
Familien mit dem Vorsatz am 2.Fastensonntag 2015 wieder dabei
zusein. 
Ein herzliches dankeschön unserem Standesleiter Herrn Pfarrer
Josef Keller, dass er unseren Besinnungstag begleitet,mit uns die 
hl. Messe gefeiert und mit seinemVortrag geistig bereichert und
seelisch grstärkt hat.
Den Frauen von Schönstatt ein herzliches „Vergelt`s Gott“ für 
ihre Gastfreundschaft und die vorzügliche Bewirtung.
Wir kommen im nächsten Jahr wieder wenn wir dürfen.


 Schönstatt Männer


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