Nachruf Franz Wiegert 16.9.1923 + 10.7.2015 - Schönstatt-Männer der Erzdiözese Freiburg

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Nachruf
Franz Wiegert
16.9.1923
+ 10.7.2015

Mitarbeiterweihe 21.1.1973

Mit Franz Wiegert verlor die Schönstatt – Männer – Gemeinschaft Oberkirch nicht nur ihr Gründungsmitglied, sondern auch einen guten Kameraden, einen zuverlässigen und hilfsbereiten Menschen.  Eine große Trauergemeinde nahm am 17. Juli auf dem Friedhof Oberkirch Abschied. Kaplan Karl Heinz Kläger schilderte bei der Trauerfeier seinen Lebenslauf.  Er nahm die Lesung vom Fest des greisen Simeon:  Nun lässt du deinen Diener in Frieden scheiden, denn meine Augen haben das Heil gesehen.  Weiter hieß es, er war gerecht und fromm. Kaplan Kläger sagte, so war das Lebensbild des Verstorbenen. Seine Wiege stand in Oberkirch, Wolfhag, wo er als sechstes Kind von Josef und Anna Wiegert mit sechs Brüdern und zwei Schwestern aufwuchs. Zwei seiner Brüder fielen im 2. Weltkrieg in Russland, er selbst erlitt eine schwere Verwundung, die ihn das ganze Leben belastete. Bald danach übernahm er den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb und führte ihn nach der Heirat 1963 mit seiner Ehefrau Anna geb. Vogt.  Je vier Söhne und Töchter, von denen einer mit 25 Jahren durch einen Verkehrsunfall ums Leben kam, wurde ihnen geschenkt. Im Jahre 2000 musste Franz Wiegert auch von seiner Frau, die ganz plötzlich starb, für immer Abschied nehmen.  Sein Leben war geprägt von der Landwirtschaft als Vollerwerbslandwirt. Ausgleich von der Arbeit fand Franz Wiegert, dem die Familie und deren Zusammenhalt immer wichtig waren, als Mitglied des Kirchenchors Wolfhag, wo er 68 Jahre sang und sich auch als Solist engagierte. Für seine Kinder, Enkel und Urenkel war er immer da und ein glücklicher, liebevoller und zufriedener Vater und Opa. Der christliche Glaube spielte in seinem Leben stets eine wichtige Rolle. Er war Gründungsmitglied der Schönstatt – Männer – Gemeinschaft Oberkirch im Jahr 1970, wo er immer an Besinnungstagen, Oasentagen, Männertag und Gruppenabende teilnahm.  Von 1977 an war er jedes Jahr im Februar mit der auf Marienfried gegründeten Gebetsgruppe über 30 mal eine Woche bei der Anbetung auf dem Lindenberg.  Seit März 2012 war er im Vincentiushaus, Oppenau, wo er sehr zufrieden war und nahezu täglich von seinen Kindern besucht wurde. Möge die Gottesmutter, der er 40 Jahre im Liebesbündnis treu verbunden war, ihn zum Throne Gottes geleiten. Die Schönstatt – Männer werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten und im Gebet verbunden bleiben.

Juli, 2015  Josef Danner



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