Tageswallfahrt nach Schönstatt am 16. Juni 2019 - Schönstatt-Männer der Erzdiözese Freiburg

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Tageswallfahrt nach Schönstatt und auf den Marienberg am 16. Juni 2019
 
 
Wie auch in früheren Jahren hat die Schönstatt-Männer-Gemeinschaft Gruppe Oberkirch zur Wallfahrt nach Schönstatt eingeladen. Erfreulicherweise nahmen 47 Pilger/innen aus dem Raum Offenburg, Rench-, Achertal und Bühler Rebland an der Wallfahrt teil.
 
Die Hl. Messe wurde in der gut gefüllten Pilgerkirche im Tal Schönstatts zusammen mit weiteren Pilgern u. a. aus Holland gefeiert und auch mit gestaltet. Danach ging es gleich zum Mittagessen in die benachbarte Sonnenau, da das Pilgerhaus durch andere Pilgergruppen belegt war. Der Besuch des Urheiligtums zum stillen Gebet und der Gang durch das Tal haben die Pilger bei der diesjährigen Wallfahrt selbst vorgenommen, da eine gemeinsame Statio wegen des großen Pilgeraufkommens nicht möglich war. So gab es Zeit zur Besinnung und auch zum Gespräch über die gewonnenen Eindrücke.
 
Um 14:00 Uhr fanden sich dann die Pilger zu einer Marienfeier vor dem Tabor-Heiligtum auf dem Marienberg ein. Pfr. Simon hieß in seiner Begrüßungsansprache die Wallfahrer willkommen auf dem Männerberg, dem Berg Tabor, und wies auf die Tradition einiger hin, am Dreifaltigkeitssonntag nach Schönstatt zur Deutschlandwallfahrt der Männer auf zu brechen.
 
Pfr. Simon versuchte in Worten wieder zu geben, was die Gründe für die Wallfahrt sein könnten: Dank für persönliche und gemeinschaftliche Anliegen, Vertrauen auf die Gottesmutter in Fragen des täglichen Lebens und in seelischen Nöten. Wenn man eine Wallfahrt hat, dann macht man das ja nicht nur für sich alleine, sondern man hat Anliegen. Anliegen, die einem auf dem Herzen brennen, z. B. man möchte unbedingt Dankeschön sagen für eine Gabe, für eine Erfahrung, die man machen durfte im Vertrauen, dass die Gottesmutter es in rechter Weise ja zusammenbringt. Dass sie es ist, die mir geholfen hat. Ein Dankeschön zu bringen, etwas auf dem Herzen zu haben, ein Dankeschön. Oder etwas auf dem Herzen zu haben, ein Knoten, der irgendwo nicht gelöst wird. Ob es in Beziehungsfragen sind, ob es in anderen Dingen sind, die einem das Herz zuschnüren und man den Eindruck hat man bekommt keine Luft mehr.
Da gibt es nur noch Abgrund. Auch das ist ein Anliegen, was sie mit hier her genommen haben, warum man eine Wallfahrt macht zu einem Ort, zu einem heiligen Ort, wo auch andere schon die Erfahrung machen durften hier ist wohl sein.
 
Die göttliche Gnade, Maria, das Gefäß des Hl. Geistes ist anwesend, sie wirkt und sie hat sich immer wieder in der Geschichte von Menschen, die sich ihr anvertraut haben, die sich ihrer Erziehung unterworfen haben, die sie in ihr Herz schauen ließen und schauen lassen. Diesen hat sie geholfen auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Das besondere unserer Schönstattwallfahrt sind die drei Gnadengaben. Das ist einmal Heimat schenken in einem sehr umfangreichen Begriff, eine Wandlung ermöglichen, eine seelische Wandlung, eine Heilung ermöglichen und dann auch von diesem Hl. Geist, von dieser neuen Kraft getrieben zu sagen wir sind Apostel, Zeugen, er lebt, er wirkt, die Gottesmutter wirkt. Wer sich ihr anvertraut, der wird nicht untergehen: Servus Mariae nunquam peribit, ein Diener Mariens geht niemals zu Grunde. 100 Jahre ist dieser Spruch nun über unserem Bildrahmen von Fritz Esser damals als Dankeschön gebracht für sein bestandenes Abitur, das er im Mai 1919 gemacht hat und als anderes als fünfjähriges Dankeschön im April 1919 hat sich nämlich das fünfjährige Jubiläum der Marianischen Kongregation zu Schönstatt wiederholt und aus diesem Grund er als Sakristan hat der Gottesmutter als Zeichen der Dankbarkeit dieses Zeugnis seines Glaubens geschenkt, was uns allen ein Leuchtstern ist.
 
Vor dem sakramentalen Segen der Marienfeier weihten wir uns erneut der Gottesmutter. Der Gottesdienst wurde musikalisch unterstützt von Eugen Wünstel und Edgar Beck.
 
Nach der Marienfeier wurde ein Gang zur Männerliga-Gnadenstätte angeboten, den auch einige wahrnahmen.
 
Der Besuch der Anbetungskirche und des Gründergrabs auf Berg Schönstatt, begleitet von Pfr. Simon, gab nochmals den persönlichen Anliegen Raum und schenkte der Pilgergemeinschaft am Grab des Gründers, Pater Josef Kentenich, ein besonderes Gemeinschaftserlebnis.
Das Gemeinschaftsfoto vor dem Brunnen der Anbetungskirche gab der Wallfahrtsgemeinschaft ein „Gesicht“.
 
Vor der Heimfahrt gab es noch eine Stärkung mit Kaffee und Kuchen im Pilgerhaus.






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